Eine Landwirtin, die für ihre Sackkarre ein Fahrtenbuch führen muss. Drei Gemeinden, die seit 1974 auf einen Radweg warten. Eine Sportlerin, die jährlich nachweisen muss, dass ihr ein Bein fehlt. Paul Ronzheimer sammelt in seiner SAT.1-Sendung „RONZHEIMER – Wie geht’s, Deutschland?“ die absurdesten Auswüchse des deutschen Verwaltungsapparats – und konfrontiert damit einen Bundesminister.
Gänsehof, Motorsäge, Kontroll-Apps
Im Mittelpunkt der neuen Folge steht Iris Tapphorn, Landwirtin aus dem niedersächsischen Lohne. Für eine Motorsäge braucht sie einen Sachkundeschein, für ihren Acker mehrere Kontroll-Apps auf dem Handy – jeden Handschlag muss sie mehrfach dokumentieren. Und für ihre Sackkarre führt sie ein Fahrtenbuch. „Mit meinem Gänsehof in Deutschland bin ich der Bürokratie ausgeliefert“, sagt Tapphorn.
Drei Fälle, ein System
Ronzheimer zeigt weitere Beispiele: In Schleswig-Holstein warten drei Gemeinden im Kreis Plön seit 1974 auf einen Radweg. In Tübingen verzweifelt Bürgermeister Boris Palmer daran, dass Parkplätze mit waagerechter Ausrichtung höher besteuert werden als solche mit Längsausrichtung. Und eine Sportlerin muss jährlich amtlich belegen, dass ihr ein Bein fehlt.
Minister im Kreuzverhör
Im anschließenden Talk stellt Ronzheimer Bundesminister Karsten Wildberger, zuständig für Digitales und Staatsmodernisierung, die Forderungen der Betroffenen direkt vor. Was plant die Bundesregierung konkret – und wie sollen die Kosten des aufgeblähten Verwaltungsapparats gesenkt werden?
„In dieser Folge zeige ich die Facetten des Bürokratie-Wahnsinns – von höchst dramatisch bis völlig absurd“, kündigt Ronzheimer an.
Sendetermin
„Ronzheimer – Wie geht’s, Deutschland?“, Thema „Bürokratie-Wahnsinn“, läuft am Dienstag, 10. März 2026, um 20:15 Uhr auf SAT.1 und auf Joyn. Produziert wird die Reihe von i&u Studios GmbH im Auftrag von SAT.1.


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