
Am vergangenen Dienstag, 20. Mai 2025, richteten Beamte der Polizeiinspektionen Zirndorf, Fürth und Stein sowie der Verkehrspolizei Fürth von 15 bis 23 Uhr eine Schwerpunktkontrolle auf der Bundesstraße 8 in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch ein.
Auf Höhe der Behelfsausfahrt zur ehemaligen Erddeponie galt für alle Verkehrsteilnehmer eine temporäre Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, deutlich ausgewiesen durch zusätzliche Beschilderung.
Drogenfahrten und gefälschter Führerschein
Insgesamt hielten die Einsatzkräfte rund 260 Fahrzeuge an und überprüften Fahrerlaubnis, Papiere und Fahrtüchtigkeit. Drei Autofahrer standen unter Verdacht, unter dem Einfluss von Cannabis oder anderen Rauschmitteln unterwegs zu sein. Bei zwei von ihnen fanden die Beamten außerdem Betäubungsmittel; entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Ein weiterer Fahrer legte einen offensichtlich gefälschten Führerschein vor – erste Ermittlungen ergaben, dass er überhaupt keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Raser-Spitzenreiter blamiert sich auf der B 8
Parallel dazu zählte die Verkehrspolizei Fürth knapp 8.000 Fahrzeuge bei der Geschwindigkeitsmessung. Etwa 300 Fahrer überschritten die erlaubten 60 km/h. Der traurige Spitzenreiter, ein BMW-Fahrer, wurde mit 128 km/h geblitzt – der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von 600 Euro, zwei Monaten Entzug der Fahrerlaubnis und zwei Punkten im Fahreignungsregister rechnen.
Klare Botschaft der Polizei
Mit diesem Einsatz sendet die Fürther Polizei ein deutliches Signal: Bei konsequenten Kontrollen gibt es keine Toleranz für Rasen, Fahren ohne gültige Papiere oder unter Drogeneinfluss. Weitere Schwerpunktaktionen auf stark befahrenen Routen wie der B 8 sind bereits angekündigt, um die Sicherheit auf Bayerns Straßen weiter zu erhöhen.
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